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Stadtgeschichte

Die Stadt Sulęcin liegt im nordwestlichen Teil der Wojewodschaft Lubuskie, im Postomia (Postumfließ)-Flusstal. Die Stadt entwickelte sich aus einer altslawischen Ansiedlung, die sich am Handelsweg zwischen Poznań und der Region Lubusz befand. Nach dem Zerbrechen Polens in mehrere piastische Herzogtümer im Jahre 1138 verblieb mit dem gesamten Lebuser Land auch Sulęcin im Machtbereich schlesischer Herzöge. Das älteste erhalten gebliebene Dokument, das auf Sulęcin Bezug nimmt, stammt aus dem Jahre 1241, dem Jahr, in welchem der schlesische Magnat Mroczko aus Pogarell die Einwilligung für die Ansiedlung deutscher Kolonisten in Sulęcin erhielt. Drei Jahre später, im Jahre 1244 übergab er, geleitet von religiösen Motiven bzw. ausgehend vom Fiasko früher einsetzender Kolonisationsbestrebungen, die Stadt und 10 Dörfer den Templern. In dieser Zeit nahm Sulęcin an Bedeutung zu: es erfolgte der Bau des Schlosses Sulęcin, herbeigeholt wurden Tuchmacher, deren handwerkliche Kunst die Stadt über Jahrhunderte hinweg berühmt machte. Traditionell beschäftigten sich die Einwohner von Sulęcin mit Landwirtschaft, Handwerk, Braukunst und Tuchmacherei. Im Jahre 1250 verkaufte Herzog Bolesław Rogatka (Boleslaus der Wilde) das Lebuser Land, und somit Sulęcin, an die brandenburgischen Markgrafen. Nach Erlöschen des Uradelsgeschlechts der Askanier übernahmen es die bayerischen Wittelsbacher. Die Historie von Sulęcin war somit bis zum Jahre 1945 mit dem brandenburgischen, preußischen und dem deutsche Staatswesen verbunden. Ein weiterer wichtiger geschichtlicher Hinweis stammt aus dem Jahre 1269, als die Truppen des großpolnischen Herzogs Bolesław Pobożny (Boleslaus des Frommen), als Vergeltung für den Einfall der Brandenburger, das Schloss in Sulęcin zerstörten. Nach dem Machtverlust der Templer sowie Streitigkeiten mit den brandenburgischen Markgrafen und den Wittelsbachern ging die Stadt und deren umliegende Gebiete schließlich in den Besitz der Johanniter über, den sie zum Jahre 1810 innehatten. Um 1375 wurde die Stadt befestigt, zu jener Zeit verschwand das Schloss aus der Geschichtsschreibung. Im Jahre 1563 entstand in Sulęcin das Johanniter-Ordenshaus, im Jahre 1591 die erste Schule. Auch der Bau des Rathauses geht auf dieses Jahrhundert zurück.

historia sepia

Im Jahre 1574 begrüßten großpolnischen Magnaten und die Geistlichkeit in Sulęcin den ersten Wahlkönig Polens (der Rzeczpospolita) Henryk Walezy (Henri de Valois), im Jahre 1657 zogen durch Sulęcin, den Dänen zu Hilfe eilend, die Truppen des Hetmanns Stefan Czarniecki. Ende November, Anfang Dezember des Jahres 1689 hielt sich in Sulęcin die Tochter des Königs Jan III. Sobieski - Teresa Kunegunda - auf. Im Jahre 1733 stattete der preußische Herrscher Friedrich Wilhelm I. Sulęcin einen Besuch ab. In der Zeit von 1714 – 1722 war in der Stadt eine Kompanie preußischer Truppen stationiert.
Sulęcin wurde aber auch von Katastrophen nicht verschont, z. B. von Epidemien in jedem der Jahrhunderte, Feuersbrünsten, dem Dreißigjährigen Krieg. Weitere Zerstörungen erfuhr die Stadt durch die Stationierung von an der Seite Friedrichs II. während des Siebenjährigen Krieges kämpfenden russischen Truppen.
In den Jahren 1806 – 1812 befand sich die Stadt in den Händen napoleonischer Truppen. In dieser Zeit endete schließlich die Macht der Komtur des Johanniterordens Lagow (1810). Ab diesem Zeitpunkt bis zum Jahre 1852 wurde Sulęcin zum Sitz des Kreises Sternberg (Torzym), von 1873 an war Sulęcin der Sitz der Organe des Kreises Oststernberg.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Sulęcin holzverarbeitende Fabriken. In seiner Umgebung wurde Torf gestochen und Braunkohle abgebaut. In der Stadt waren Brikettfabriken, das Franke-Wagonwerk und die Karl-Kaiser-Motorenfabrik ansässig. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte die Anbindung der Stadt an das Schienennetz. Vor dem 2. Weltkrieg entwickelte sich Sulęcin dank der Holzindustrie. Zum damaligen Zeitpunkt hatte Sulęcin 6.500 Einwohner.
Im Jahre 1851 entstand das Gebäude des neuen Rathauses, einige Jahrzehnte später das Landratsamt und das Gerichtsgebäude. Im Jahre 1858 gründeten die Johanniter in der Stadt ein Krankenhaus, dessen aus dem Jahre 1899 stammender älterer Teil im Jahre 1931 umgebaut wurde. In Sulęcin wurden ebenso Gebäude für die Militärverwaltung gebaut. In der Zwischenkriegszeit existierten in der Stadt viele Restaurants, Kaffehäuser und Bierstuben. Am Weinberg entstand ein Zentrum für Erholung und Sport, das von Karl Kaiser gestiftet wurde.
Der Ausbruch des Krieges veränderte das Bild von Sulęcin auf ewig. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges fand sich Sulęcin in den Grenzen Polens wieder, dessen Ausdehnung u.a. den ehemaligen Kreis Oststernberg einbezog. Damit begann eine neu Periode in der Geschichte der Stadt. Am 2. Februar 1945 wurde Sulęcin von Abteilungen der Roten Armee besetzt. Es kam zu keinen Kampfhandlungen, obwohl die Kriegszerstörungen in Sulęcin, das zum Objekt von zahlreichen Verwüstungen wurde, mit 40 % angegeben werden. Es brannten Kirche, Rathaus, das Gebäude des Landratsamtes, die Bahnstation sowie ein Großteil von Wohngebäuden. Am 24. Juni 1945 wurde die Aussiedlung der Deutschen hinter die Oder angeordnet. Die letzten deutsche Einwohner mussten im Jahre 1950 die Stadt verlassen. Nach Sulęcin kamen Repatrianten aus den Gebieten östlich des Flusses Bug sowie Übersiedler, vorwiegend Einwohner aus der Wojewodschaft Poznań. Erstes Anzeichen einer Normalisierung des Lebens war die Einsetzung der polnischen Verwaltung. In den Jahren 1945 – 1975, ähnlich wie vor Kriegsausbruch, wurde Sulęcin zum Sitz der Kreisorgane innerhalb der Wojewodschaft Zielona Góra.
Aus Sulęcin stammt eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten. Hier geboren wurdenj: Reinhold Heidenstein – Autor von „Wojna Moskiewska", die Poetin Marta Renata Fischer und Ernst Krause (bekannt auch unter dem Namen Carus Stern) – Journalist und Wissenschaftler, Verbreiter der Evolutionstheorie von Charles Darwin.

 

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Dariusz Ejchart burmistrz wita jasne

Ich begrüße Sie auf das Herzlichste auf der Internetseite der Gemeinde Sulęcin.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre und lade Sie zu einem Besuch unserer reizvollen Heimat – dem Sulęciner Land - ein.

Dariusz Ejchart
Bürgermeister von Sulęcin

serdecznie witam na stronie internetowej Gminy Sulęcin.

Życzę przyjemnej lektury i zapraszam do odwiedzenia urokliwej Ziemi Sulęcińskiej.